Bestimmung von Wahrscheinlichkeiten
Grundsätzliche Vorgehensweise:
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💡 1. Zuerst Klärung der Frage, ob es sich um einen dominanten oder einen rezessiven Erbgang handelt.
2. Dann Klärung der Frage, ob es sich um einen autosomalen oder gonosomalen Erbgang handelt.
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- Eine betroffende Person wird grundsätzlich farblich abgehoben
- Nicht betroffene Personen verbleiben derweil normal
- Personen, welche Merkmale übertragen, jedoch selber nicht ausgeprägt haben, nennt man Konduktoren und werden mit einem Punkt markiert
- Suche zunächst nach Hinweisen und dann untermauere deine Vermutung durch Belege!
- Gehe jeweils alle 5 möglichen Erbgänge durch und begründe für jeden einzelnen, ob dieser möglich sein kann oder nicht.
- Suche ggf. Genotypen von Eltern und deren Kindern, die manchen Erbgängen widersprechen. Dadurch kannst du diese Erbgänge begründet ausschließen.
Dominant oder rezessiv?
Dominant:
- Hinweis:
- Merkaml tritt in (fast) jeder Generation auf
- Jedes kranke Kind hat mindestens ein krankes Elternteil
- Gesunde Eltern haben gesunde Kinder
- Beleg:
- Zwei Kranke Eltern haben ein gesundes Kind!
Rezessiv:
- Hinweis:
- Merkmal tritt meist nicht in jeder Generation auf
- Krankheit tritt selten auf
- Beleg:
- Zwei gesunde Eltern haben ein krankes Kind!
Autosomal oder gonosomal