- griechisch von Oikos = Haus oder Haushalt bzw. Wirtschaftsgemeinschaft
- Die Lehre von Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt, der natürlichen Welt oder Ökosystemen —> Hat prinzipiell erstmals nichts mit Ökonomie zu tun
- Die Lehre unserer Umwelt
- In der Wirtschaftssoziologie: heisst die Lehre von den Wechselverhältnissen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt, die als Teile eines Systems gefasst werden, das sich im Fliessgleichgewicht befinde
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💡 Umwelt = Umgebung eines Systems oder einer Lebenseinheit, welche(s) mit dieser in wechselseitigen Beziehungen steht. Grundsätzliche Unterscheidung der Umwelt des Menschen in natürliche Umwelt (Ökosphäre) und „künstliche“ Umwelt (Sozio- und Technosphäre). Umwelt z.B. für das System Unternehmung: wirtschaftliche, technische, gesellschaftliche, politische und natürliche Umwelt. https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/umwelt-49853/version-273079
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- Menschen und Tiere, sondern auch alle Pflanzen und einzelnen Mikroorganismen. Des Weiteren umfasst die Ökologie auch das Klima, die Erde, das Wasser und die Luft → Jedes einzelne Element ist ein Ökofaktor
- Ökosystem = Mehrere oder nur eines der lebenden Ökofaktoren mit mehreren unbelebten in Verbindung geraten oder auch dann, wenn sie eine Gemeinschaft bilden → Ein Teilgebiet der Biologie
Politisierung und Popularisierung des Ökologie-Begriffs
- Bis Ende der 1960er Jahre weitgehend unbekannter Begriff
- Der Begriff Ökologie galt sogar eher als randständig, traditionell, unmordern und als historischer Ansatz
- Erste Popularisierung 1964 durch das IBP (Internationale Biologische Programm) der UNESCO —> Umsetzung von 1967 bis 1974
- UNESCO = (von engl. United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization); Im Deutschen = Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Ist eine Internationale (Sonder)Organisation der vereinten Nationen und hat 193 Mitgliedsstaaten, sowie 11 assoziierte Mitglieder
- Ihre Aufgaben sind:
Förderung von Erziehung, Wissenschaft und Kultur, sowie Kommunikation und Information
- Übertragung von Ansätzen der Großforschung auf die Ökologie
- In dem Zusammenhang Verfolgung multipler großangelegten ökosystemaren Analyseprojekten, wie bspw. in Deutschland das "Solling-Projekt"
- Solling-Projekt = Erstes interdisziplinäre Programm Deutschlands zur Ökosystemforschung —> Zur Erforschung von Ökosystemen, die vom Menschen unbeeinflusst sind
- Um 1970 etablierung der Begriffe Umwelt und Umweltschutz in der deutschsprachigen Politik- und Alltagssprache
- Ökologie/Ökologisch jetzt = Ein bewusster und intakter, nachhaltiger Umgang mit der Umwelt und Natur, sowie eine "naturnahe" Lebensführung
- Durch neue Auflagen verschärfte sich die Situation in den nächsten Jahren bspw. in der Reinigung des Trinkwasser ernorm
Problem:
Die Beziehungen zwischen Ökonomie und Ökologie sind künftig von besonderer Bedeutung. Bei langfristiger Betrachtung sind die ökologischen Folgen wirtschaftlichen Handelns zu beachten, z. B. durch Internalisierung externer Kosten.
Internalisierung = Die Aneigung und Verinnerlichung gesellschaftlicher Werte
Ökologie
- Durch verengtes ökonomisches Denken entsteht die Konsequenz der starken Umweltbelastung
- Begriff der "Langzeitökonomie" = Für einen langen Zeitraum planende Wirtschaft
Ökologische Pro und Contra-Argumente im Bezug auf Unternehmen
Globale Umweltgefährdung
Zwei Zentrale Probleme der ökologischen Dimension der Globalisierung(und damit auch Wirtschaft, also Ökonomie, betreffend):
- Der Ressourcenverbrauch
- Die Umweltbelastung
- Ressourcenverbrauch durch technischen Fortschritt und Bevölerungswachstum
- Zunhemende Verflechtung begünstigt die politisch und ökonomisch mächtigeren, höher entwickelten Akteuren → Die Industrieländer, die zunehmend stärkeren Zugriff auf die globalen Ressourcen haben: 20 % der Weltbevölkerung (die Industrieländer) nehmen dabei 80 % des Ressourcenverbrauchs für sich in Anspruch.
- Umweltbelastung ist ebenso ein resultat aus ökonomischen Handeln
- Die Wirkung, bzw. das resultat dieser Handlungen (technischer Fortschritt und Bevölerungswachstum) nimmt drastisch zu, bsp: Klimawandel
- Klimaschädliche → Genauso wie die Produkte, Resultate und Emissionen der chemisch-synthetischen Industrie
- Schäden, die mit Bodenbewirtschaftung zusammenhängen, entstehen durch negative Einflüsse der Agrarindustrie der Industrieländer und den Wirtschaftsformen der Entwicklungsländer, welche nicht auf dem Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit basieren und rückgeführt werden könnnen und somit nicht als Nachhaltig gelten
- Schäden treten dadurch entweder lokal oder global auf, wie bspw.: Die Zerstörung des Ozonlochs
Lösungsansätze:
- Die Agenda 21 - Resultat der ersten Konferenz des Umweltgipfels 1992 in Rio de Janeiro
- Kyoto-Protokoll (1997) → Verpflichtet Indutrienationen ihre Emissionen um ca. 5,2% jährlich zu senken
- Umweltgipfel im August 2002
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💡 Für weitre Ansätze, hier: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/politikwirtschaft/artikel/weltwirtschaft-und-oekologie#
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