<aside> 💡 = Verbindungsstelle zwischen Neuronen und einer anderen Zelle, zum Beispiel einer Drüsen-, Muskel- oder Nervenzelle. Sie dient der Weiterleitung von elektrischen Reizen (Aktionspotentialen).

</aside>

→ sie dienen der Erregungsübertragung, bspw. an eine motorische Endplatte (→ Muskel)


Synapsen, die der Übertragung von Informationen an Muskeln dienen, nennt man neuromuskuläre Synapsen. Diese neuromuskuläre Synapsen sind sogenannte chemische Synapsen, die die Übertragung von Erregungen durch chemische Substanzen, die Neurotransmittern, vollziehen.

💡der Großteil der Synapsen im menschen Körper sind chemische Synapsen!

Aufbau

→ getrennt durch 20nm breiten synaptischen Spalt:

Ablauf der Erregungsübertragung in einer Synapse

  1. ein AP erreicht das Endknöpfchen → bewirkt die Öffnung von spannungsgesteuerten Cacliumporen und Depolarisation der präsynaptischen Membran → Einstrom von Calciumionen in das Endknöpfchen
  2. Calciumionen sorgen dafür, dass 100-200 Vesikel mit der präsynaptischen Membran verschmelzen: der gespeicherte Neurotransmitter wird dabei abgegeben
  3. Transmittermoleküle diffundieren schnell (< 0.1 ms) durch den synaptischen Spalt und binden an die Rezeptoren (Natrium-Ionenkanäle) auf der postsynaptischen Membran → Rezeptoren sind verbunden mit Ionenkanälen = ionotrope Rezeptoren → die Kanäle sind nicht spannungsgesteuert, sondern ligandengesteuert (Transmitter = Ligand)
  4. Mit Bindung der Neurotransmitter kommt es zur Konformationsänderung der Rezeptoren → Öffnung von bis zu 200.000 Ionenkanälen in der Membran, die für Na+ und K+ Ionen durchlässig sind → Na+ strömen ein und wenige K+ Ionen aus: Depolarisation der Membran = Endplattenpotential oder PSP
  5. das Endplattenpotential führt an der postsynaptischen Membran nicht zum AP, da der K+ Ausstrom schneller erfolgt, als beim Axon → das Potential löst erst außerhalb des synaptischen Bereiches ein AP: dies wird bspw. über eine Muskelfaser weitergeleitet und führt zur Kontraktion eines Muskels