Mythos 1: Artgerechte Haltung:
- Wer bestimmt, was artgerecht ist? Klappt die argerechte Unterbringung der Tiere denn wirklich? - Artenschutz, so wie es die Beführworter der Zoos angehen, funktioniert nicht wie von jenen dargestellt, sonder nur indem man den Lebensraum der Tiere schützt.
- Nur knapp 25% der weltweit bedrohten Tierarten werden in Zoos gehalten; bei Reptilien nur 3%
- Tiere bekommen nicht den natürlichen Lebensraum und Auslauf, denn sie brauchen. Normal etablierte Gewohnheiten wie Jagen werden nicht mehr durchgeführt
- Eingesperrt bleibt eingesperrt
- Zoos können die freie Wildbahn nie ersetzen - vielleicht sollen sie das aber auch gar nicht.
- Zoogegner argumentieren jedoch, dass die in Tierparks geborenen und aufgewachsenen Tiere nicht mit ihren in der Wildnis lebenden Artgenossen zu vergleichen seien.
- Zootier ist nicht gleich Wildtier - Außerdem könnten Zoos keinen Beitrag zum Artenschutz leisten, solange nicht gleichzeitig die natürlichen Lebensräume geschützt würden. Dass viele Zoos genau das tun, übersehen einige Tierschützer dabei.
- Gefangenschaft von Tieren als völlig unproblematisch dargestellt
- Zoos verabreichen den Tieren Psychopharmaka damit sie die Gefangenschafft überleben
Mythos 2: Artenschutz
- Artenschutz ist Schutz des Lebensraums und vor allem die erneute Auswilderung
- Stereotypien bei Tieren
- Das neu erworbene Wissen durch Zoos, welche Vermittlen, dass sie Tiere vor dem Aussterben gerettet werden, bewirkt das Gegenteil in der Bevölkerung. Dadurch, dass die Menschen denken, sie seien sicher, helfen sie nicht bei Schutzmaßnahmen
- Populationsmanagement - Bsp: Hellabrunn
Mythos 3: Zoos vertreten Wissen
- Kinder bekommen ein völlig falsches Bild von Tierhaltung und Tierverhalten geprägt
- Es gibt keine Beweise für eine bessere Vermittlung von Fakten - der Wald tuts auch
- Keine messbare Bewusstseinsveränderung durch das Einsperren der Tiere innerhalb der Bevölkerung
- Besucher lernen Namen und Aussehen, jedoch nicht verhalten oder Schutzmaßnahmen