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💡 Die pyhsiologische und ökologische Potenz zeigen unter welchen Umständen sich die Pflanzen oder Tiere am wohlsten “fühlen”.
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Lebensräume müssen Ökosystemen gewisse Voraussetzungen erfüllen damit sich in ihnen Tiere und Pflanzen vermehrern und leben können. Steigt beispielsweise die Temperatur zu hoch an, erscheint der Lebensraum als ungeeignet.
Wie stark darf ein Umweltfaktor schwanken?
- Dies zeigen die physiologische und ökologische Potenz!
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💡 Potenz: Zeigt die Ausprägungen eines Umwelfaktors, bei denen ein Lebewesen existieren kann.
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- Die physiologische Potzenz konzentriert sich auf einen Wertebereich eines einzigen Umweltfakors, wie bspw. die Sonneneinstrahlung oder die Temperatur.
- Wichtig: Die physiologische Potenz ist der theoretisch, genetisch bedingte Bereich des Überlebens OHNE KONKURRENZ
- Bei der ökoloigschen Potenz betrachtet man ebenfalls einen Umweltfaktor, allerdings mit zusätzlicher Analyse der Konkurrenten. Sie ist kleiner als die physiologische Potenz und ist der praktische Bereich des überlebens.


- Die gesamte Fläche unter der Kurve nennt sich “Toleranzbereich” oder auch ökologische Toleranz
- Wenn die Temperatur einen Wert innerhalb der Kurve annimmt kann die Pflanze wachsen.
- An den Rändern der Kurve befinden sich die Pessima. Hierbei kann die Pflanze zwar noch überleben, kann sich jedoch nicht fortpflanzen. Sobald die Anfänge und Enden der Pessima erreicht sind, tritt entweder das Minimum oder das Maximum ein. Beides bedeutet für die Pflanze der Tod. Vor dem maximalen Pessimum ist die Phase der Denaturierung.
- Bei der Denaturierung kann sich die Pflanze retten bzw. überleben, aber eine eine hohe Vitalität ist hier nicht zu erreichen. Dennoch kann sich die Pflanze davon erholen, insofern sie erneut in den Präferenzbereich gelangt.
- In der Mitte ist das sogenannte Optimum. Hier ist die Vitalität am höchsten, d.h. in diesem Bereich kann sich die Pflanze am Besten vermehren und ausbreiten.
- Das Optimum liegt im sogenannten Präferendum oder auch dem Präferenzbereich. Dies ist der (Temperatur-) Bereich, wo die Pflanze insgesamt gut wachsen kann.
- Auf der linken, steigenden Seite ist ein nahezu exponentieller Anstieg zu erkennen. Dieser spiegelt die RGT-Regel wieder.
- RGT-Regel: Wird die Temperatur um 10 Grad Celsius erhöht, so wird die Reaktionsgeschwindigkeit zwei bis vier Mal so hoch.
- Der in der ersten Graphik hellgrüne Bereich der Kurve ist die ökologische Potzenz, hier der dunkel grüne Bereich:

- Der Existenzbereich ist jener Bereich, in welchem sich die Pflanze dann mit Konkurrenz tatsächlich wohl fühlt.
- Je nach Art des Lebewesens vertragen oder erlauben diese größere oder kleinere Schwankungen von Umweltfaktoren
- Diese spiegeln sich dann deutlich sichtbar in den Grafiken wieder:

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💡 Euryök: Art mit weitem Toleranzbereich
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💡 Stenök: Art mit schmalem Toleranzbereich
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