Richtung des Lichteinfalls: von Ganglienzellen nach Aderhaut
Aufgabe 2
Ein erregendes Potential (EPSP = excitatorisches Postsynaptisches Potential) öffnet die spannungsgesteuerten Ionenkanäle im Endknöpfchen des Neurons, auch Synapse genannt. Durch die Öffnung der spannungsgesteuerten Calciumionenkanäle strömen diese Ionen in die Synapse und bewirken den als SNARE-Komplex bezeichneten Proteinkomplex dazu, dass die transmittergefüllten Vesikel an die Präsynapse gezogen und von dort aus in den 20nm breiten synaptischen Spalt gezogen werden. Die Transmitter in den Vesikeln, bspw. Acetylcholin, diffundieren in unter 0,2 ms zu den ligandengesteuerten (Natrium-)Ionenkanälen, sodass Natriumionen in die Postsynapse einströmen können und diese depolarisieren. Ist das Schwellenpotential von -55mV erreicht, wird ein AP nach dem Alles-oder-Nichts-Gesetz ausgelöst. Die Transmitter werden durch ein Enzym, in diesem Fall Acetylcholinesterase, in ihre Bestandteile, hier Cholin und Acetylrest, gespalten und durch Diffusion in die Präsynapse geleitet, wo sie unter ATP-Verbrauch in den Vesikeln wieder zusammengesetzt werden.
Aufgabe 3
Der Frosch in der Versuchsbox reagiert nur auf (Beute-)Reize, welche sich paralell zum Hintergrund bewegen, d.h. auf horizontalem Wege sich bewegen. Kommt die potentielle Beute orthogonal auf sie zu oder ging sie gleichermaßen weg, so wurde kein Reiz ausgelöst. (Abildung 2.2). Dazu kann man anmerken, dass insofern die Bewegungsrichtung der Attrappen nach rechts ausgerichtet ist, die Anzahl der Beutefänge wesentlich besser ausfällt, als wenn sie nach links ausgerichtet ist. Geht die Bewegung nach links und orthogonal zum Tier, werden die wenigsten Beutetiere gefangen. Geht die Bewegung nach rechts, werden die meisten Tiere gefangen. Ab einer Länge von 8x relativ der Größe zur Versuchsattrape 1 werden die meisten Tiere gefangen.
Aufgabe 4

B, weil da APs zu sehen sind. Außerdem passt das zu Material 2 :)