Während sich die Goldene Regel – »Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg’ auch keinem andern zu« – auf die Wünsche des einzelnen Menschen konzentriert und diese nur auf ein Gegenüber projiziert, einen anderen Menschen überträgt, geht’s im Kategorischen Imperativ um eine allgemeine Gesetzgebung und Widerspruchsfreiheit.

Vorzüge der Goldnen Regel:

  1. Überlegtes, rationales Handeln
  2. Weniger Egoismus, Vermeiden von Konflikten, Universalisierung
  3. Pflicht: Klare Anforderung an handelnde Person, deontologisch (Pflichtenethisch)