erstes Treffen Faust und Gretchen
- Gretchen hat das Angebot von Faust (V. 2605f.) nun doch angenommen
- Faust scheint ihr übergeordnet zu sein (V. 3073f.) → noch scheint Magarete distanziert zu sein
- Gretchen denkt, dass Faust ein Reisender sei (V. 3075-3076)
- Grund für ihre Annahme benennt sie in den folgenden Versen (V. 3075-3078)
- Faust jedoch scheint völlig verliebt und gierig zu sein, empfindet ihre Gespräch als interessanter und unterhaltsamer, als all seine studierten Fächer (V. 3079f.)
- nachdem Faust Gretchen auf die Hand geküsst hatte, reagiert sie abwertend gegenüber sich selber (V. 3082f.)
- Faust hingegen versucht die rauen Hände in der Strenge der Mutter zu begründen und Gretchen so zu manipulieren (V. 3083f.) → die Mutter sei streng und daher müsse Gretchen so viel arbeiten
Marthe und Mephisto
- Marthe nimmt Stellung zu Mephistos Lebensstil (V. 3090-3093)
- Mephisto antwortet mit “Verständnis" (V. 3094) → er würde sich vor der Gebrechlichkeit fürchten
- die Frau rät Mephisto etwas, das er offensichtlich nicht gebrauchen kann, da er als Teufel nicht sterben kann (V.3095)
Faust und Gretchen II
- Gretchen behauptet Faust würde sie vergessen sobald er sie nicht mehr sehen würde (V. 3096-3099)
- Gretchen behauptet weiterhin, dass Faust genug Freunde habe und er daher Gretchens Gesellschaft nicht brauchen würde (V. 3097-3098)
- daraufhin versichert Faust er hätte großes Interesse an ihr (V. 3100f.) → ist begeistert von ihrer Bescheidenheit (V. 3102f.) und lehnt die Eitelkeit entschieden ab, woraufhin diesen Sachverhalt nicht nachvollziehen kann (V. 3101)
- er schließt mit der Aussage auf ihre eingangs gestellte Frage ab, indem er behauptet die Einfachheit der Menschen sei mehr wertvoll als sich aus Erstreben nach Eitelkeit verbiegen zu müssen (V. 3104f.)
- Gretchen deutet ihre Verliebtheit an und verdeutlicht somit den Kontrast zwischen dem eiskalten Gelehrten und der träumerischen Verliebten (V. 3106f.)
- Gretchen beschreibt ihre Tätigkeiten (vgl. V. 3109f.), (V. 3111-3114)
- ihre Familie (ohne Vater) scheint nicht arm zu sein, lebt aber dennoch bescheiden (V. 3115-3118)
- der Bruder ist Soldat, die Schwester ist tot (V. 3119-3124)
- Beziehung zur im jungen alter verstorbenen Schwester (V. 3125) und das sie das Kind scheinbar alleine und in eigener Verantwortung aufziehen musste (V. 3132-3135)
- Faust scheint eine gute Hausfrau und Mutter gefunden zu haben, bekräftigt sie in ihrem Glück, ein Kind aufgezogen zu haben (V. 3136)