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đź’ˇ Genpool = die Menge aller Gene bzw. Allele einer Spezies/Population
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gerichteter Faktor der Evolution
1. Selektion
= hier können sich nur die Träger mit vorteilhaftem Erbgut erfolgreich vermehren → gerichtete Verschiebung von Allelhäufigkeiten im Genpool → es kommt zur “natürlichen Auslese”
- Tier- und Pflanzenzucht durch den Menschen ist eine kĂĽnstliche Selektion
1.1. Selektionsfaktoren
= jene Umweltbedingungen/-faktoren, die auf die Individuen einwirken und damit deren Fitness auf die Probe stellen
Die Unterscheidung folgt zwischen abiotischen und biotischen Selektionsfaktoren:
- abiotische Umweltfaktoren: Klima, Temperatur, Wasser, Licht, Strömung, pH-Wert, Schadestoffe, Nährsalzkonzentration u.v.m.
- biotische Faktoren: sämtliche Selektionsfaktoren, die von einer belebten Umwelt ****ausgehen.
Diese biotischen Faktoren lassen sich weiter unterteilen in:
- intraspezifisch (innerartlich)
und
- interspezifisch (zwischenartlich)
Intraspezifische biotische Selektionsfaktoren
-
sexuelle Selektion (= Auswahl eines Sexualpartners anhand von bestimmten Merkmalen)
- wichtige Merkmale: Gesang bei Singvögeln, Größe des Geweihs bei Hirschen, buntes Federkleid der Pfauen
→ Sexualdimorphismus = das deutliche Unterscheiden im äußeren Erscheinungsbild von männlichem und weiblichem Individuum
-
Konkurrenz
- um Nahrung
- Nist- und Brutstätte
- um den Sexualpartner
Interspezifische biotische Selektionsfaktoren
- Räuber-Beute-Beziehung ist eine Auswirkung interspezifischen biotischen Selektionsfaktoren
→ es handelt sich um die natürliche Nahrungskette: fressen und gefressen werden
- zwischen Arten gibt es Selektionsfaktoren
- je schneller ein Lebewesen laufen kann, desto weniger wird es zur Beute
- wer schwach, klein und mager ist, wird von der interspezifischen Selektion gepackt und durch den Fressfeind getötet
- Nachahmung der Umweltumgebung → etwa durch Adaptation von Farbe und Gestalt