→ nach Gustav Le Bon
- Sehr oft war der Führer zuerst selber ein Geführter → Die Idee hat ihn so sehr erfüllt, dass neben ihr alles verschwand und dass ihm nun jede gegenteilige Anschauung als Irrtum und Aberglaube erscheint
- Führer sind zumeist keine Denker, sondern Männer der Tat
- Verachtung und Verfolgung stört sie nicht oder erregt sie nur noch mehr
- Persönliches Interesse, Familie, alles wird geopfert
- Der Selbsterhaltungstrieb ist bei den Führern ausgeschaltet
- Führer sind meistens geschickte Redner, die nur ihre eigenen Interessen verfolgen → Der Einfluss, den sie ausüben, bleibt stets nur äußerlich.
- Menschen seien nicht im Stande sich selber zu leiten, so dient ihnen der Führer als Wegweiser zu Orientierung.
- Die Herrschaft des Führers ist äußerst gewaltsam
- Führer bestimmten oftmals die Anzahl der Arbeitsstunden, die Lohntarife, beschließen Streiks, lassen sie zu einer bestimmten Stunde beginnen und beenden
Arten der Manipulation:
→ Heute wollen Führer die öffentlichen Gewalten ersetzen
- die Behauptung
- die Wiederholung
- die Übertragung oder Ansteckung
Die Wirkung ist ziemlich langsam, aber ihre Erfolge sind von Dauer.
- Je bestimmter eine Behauptung, je freier sie von Beweisen und Belegen ist, desto mehr Ehrfurcht erweckt sie
- Das Wiederholte setzt sich schließlich in den tiefen Bereichen des Unbewussten fest
- Nach einiger Zeit, wenn wir vergessen haben, wer der Urheber der wiederholten Behauptung ist, glauben wir schließlich daran.