Was sind Diagnosewerkzeuge? → 1 - 2 Minuten
Software, mit der sich Fehler an Hardware, anderer Software oder Daten diagnostizieren lassen.
Viele in Computern verbaute Komponenten sind in der Lage, selbst Fehler an sich festzustellen.
Egal, ob auf dem Computer Windows, Linux oder Mac OS X läuft, irgendwann stellt sich die Frage, warum das System so langsam ist. Der Grund kann vielfältig sein: Hintergrundprozesse können eine Systemüberprüfung durchführen und somit die CPU stark beanspruchen. Auch der Download von Updates kann den Computer ausbremsen, vor allem dann, wenn die Internetverbindung langsam ist. Diagnose-Software spürt die Probleme und Fehler auf, durch die der Computer langsamer wird, zum Hängen neigt oder lange für den Bootvorgang braucht.
Anwendungen:
Zur Systemdiagnose bringt Mac OS X das Tool "sysdiagnose" mit, das sich über das Terminal starten lässt, wenn der Nutzer Administratorrechte hat. Die Software untersucht den Mac und schreibt die Ergebnisse in eine TAR.GZ-Datei, die im Ordner "/var/tmp" abgelegt wird. Das TAR-Archiv enthält die zahlreiche Dateien mit Berichten der Diagnose. Ergänzend legt der Mac unter /var/log Logdateien an, die bei der Suche nach Fehler helfen können. Das Verzeichnis /var/log nutzt Linux ebenso für Logdateien, die über den System-Daemon "syslogd" dorthin gelangen. Es gibt zudem weitere Orte, in denen sich Logdateien befinden. "logwatch" kennt sie und bringt einen Überblick im Terminal. | Heise Online