= DNA entpsricht dem deutschen DNS und steht für Desoxyribonukleinsäure
<aside> 💡 Auf etwa 1 % der DNA befindet sich die Information zur Synthese von Proteinen. Diese Abschnitte werden proteincodierende Gene genannt.
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Die DNA liegt als Doppelhelix im Zellkern, in den Chromosomen, vor. Sie besteht aus verknüpften Nukleotiden. Das DNS-Molekül hat das Aussehen einer spiralig gewundenen Leiter (= Doppelhelix) und liegt als B-Konformation vor. Die Holme der Leiter bestehen aus Zucker und Phosphorsäure. Die Holme verbinden jeweils die Zucker der Längsstränge und bestehen aus zwei stickstoffhaltigen Basen, entweder Adenin (A) und Thymin (T) oder Cytosin (C) und Guanin (G). Die Basen sind jeweils durch Wasserstoffbrückenbindungen, im ersteren Fall durch zwei und im zweiteren durch drei, verbunden. Mehrere aufeinanderfolgende Basen bilden ein Gen.
<aside> 💡 Die B-DNA ist die physiologisch auftretende Konformation der DNA, die entsprechend in den meisten Zellen vorzufinden ist. Es handelt sich um eine rechtsgängige, doppelsträngige Doppelhelix mit 10,5 Basenpaaren pro Windung.
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Die DNA besteht grundsätzliche aus vielfach aneinandergereihten Nukleotiden. Die DNA ist auf die Histone (Proteine) aufgewickelt: Nukleotide bestehen chemisch aus einem Zucker, Phosphatrest und einer Base:
→ Desoxyribose + Base = Nukleosid (= N-glykosidische Bindung)
→ Desoxyribose + Base + Phosphatrest = Nukleotid (= Esterbindung)
Innerhalb des Nukleotids ist der Zucker die Desoxyribose und ist damit eine sogenannte Pentose. Sie besteht aus fünf Kohlenstoffatomen.
<aside> 💡 "Desoxy" bedeutet ohne Sauerstoff.
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Die Phosphatgruppe (5') ist gegenüber der OH-Gruppe (3'). Die Basenpaare in 1' sind unterscheidbar in Gruppen:
Die beiden DNA-Stränge verlaufen antiparallel.Das bedeutet, dass dem 5‘-Ende des einen Stranges das 3‘-Ende des komplementären Stranges gegenüberliegt. Sie entsprechen dem jeweiligen C-Atom der Ribose.

Der Phosphatrest eines Nukleotids ist mit dem C3-Atom (3‘) eines weiteren Nukleotids verbunden. So entsteht eine lange Kette von miteinander verbundenen Nukleotiden. Diese Kette bezeichnet man auch als Polynukleotidstrang.
Die vier stickstoffhaltigen Basen resultieren aus vier Nukleotiden. Ein solches "Nukleotidkomplex" nennt sich Zucker-Phosphat-Rückgrat.
Es können zwei Bindungen innerhalb des Zucker-Phosphat-Rückgrat festgestellt werden. Erstens die "N-glykosidische Bindung" und zweitens die "Esterbindung".
