<aside> 💡 Biotische Umweltfaktoren beschreiben die Interaktionen zwischen verschiedenen Organismen (= Wechselwirkungen von Lebwesen untereinander)

</aside>

→ Biotische Faktoren beschreiben immer Beziehungen zwischen Lebewesen (Räuber-Beute-Beziehung)

Bei biotischen Faktoren differenziert man zwischen zwei Arten:

  1. Interspezifische (Zwischenartliche) Faktoren: Beziehungen zwischen Lebewesen unterschiedlicher Art → Beispielsweise einem Fuchs und einem Reh
  2. Intraspezifische (Innerartliche) Faktoren: Beziehungen zwischen Lebewesen derselben Art → Beispielsweise zwei Fuchsrudel (Stehen in Konkurrenz zu einander)

Zudem kann man die biotische Faktoren danach beurteilen, wem in welcher Form eine Beziehung von Nutzen oder von Schaden ist:

Räuber-Beute-Beziehung:

♥️Nutzen:

Räuber

⛔Schaden:

Beute

→ Der Räuber ernährt sich von seiner Beute, aber die Beute nicht von seinem Räuber!

→ Einseitige Nahrungsbeziehung mit Töten.

<aside> ✅ Je mehr Beutetiere, desto besser für den Räuber

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 🔄

<aside> ❌ Je weniger Beutetiere, desto schwieriger für den Räuber

</aside>

→ Die Auswirkung der Populationsdichte wird in den Lotka Volterra Regeln beschrieben.

Parasitismus:

♥️Nutzen:

Parasit (= Bspw. Stechmücken, Bandwürmer)

⛔Schaden:

Wirt (= Organismus, auf dem Parasiten leben)

→ Der Parasit benutzt den Wirt sowohl als Nahrung, als auch als Lebensraum.

→ Einseitige Nahrungsbeziehung ohne Töten: Zwar wird dem Wirt geschadet, dennoch stirbt er in der Regel nicht daran.

→ Der Parasit ist meist an den Wirt angepasst.

→ Damit der Parasit groß werden kann, bezieht er einen Zwischenwirt (= Dient dem Parasiten zur Vermehrung).