Das Betriebssystem ist der Vermittler zwischen der Hardware und dem Anwendungsprogramm, der Software, d.h. ein Vermittler zwischen der Anwendungssoftware des Benutzers und den Systemressourcen. Im Schichtenmodell liegt es folglich in der Mitte von beiden (= Vermittlungsschicht). Daher ist es eine Zusammenstellung von mehreren Computerprogrammen. Diese Zusammenstellung besteht aus einem Kernel, sowie speziellen Programmen. Das Kernel verwaltet die Hardware durch Treiber, wobei die speziellen Programme beim Start unterschiedliche Aufgaben übernehmen können.

Welche Aufgaben hat ein Betriebssystem?


Prinzipiell hat das Betriebssytem grob zwei Aufgaben:

  1. Stellt dem Programmierer eine leichte Umgebung zum Entwickeln, damit er keine Maschinensprache für die Hardware programmieren muss
    1. Vermittelt zwischen der Hardware und dem Benutzer von Anwenungsprogrammen
  2. Verwaltet sämtliche angeschlossene Hardwarekomponenten
    1. Sorgt für einen geregelten Ablauf untereinander (→ Multitasking)

Allerdings hat das Betriebssystem noch mehr zu tun, denn es ist quasi das Herzstück jedes Computers - ohne Betriebssytem kann ein Computer, laut der heutigen Definition eines Computers, nicht funktionieren. Dennoch gibt es im Maschinenbau Ausnahmen, wo Mikrokontroller ohne Betriebssystem laufen können. Dabei sind die Aufgaben eines heutigen Betriebssystems vielfätig:

Arten von Betriebssystemen:


Die Betriebssysteme lassen sich durch verschiedenste Kategorien einteilen. Es gibt Betriebsarten und die Unterscheidung anhand von der Anzahl der parralel bedienbaren Nutzer, sowie die Anzahl der parallel bearbeitbaren Nutezrauftärge.

Betriebssarten:

Batch System (Jobsystem, Stapelverarbeitung):