<aside> 💡 Proteine bestehen aus unverzweigten Makromolekülen, in denen Aminosäuren in Ketten verknüpft sind. Von Aminosäuren gibt es 20 verschiedene Arten. Die meisten Proteine bestehen aus 200 bis 600 Aminosäuren.

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Proteine bestehen aus Aminosäuren und derene Peptidbindungen, jedoch gelten diese Bindungen nur dann als Protein, wenn 100 oder mehr Aminosäuren aufeinander folgen. In Proteinen findet man nur alpha-Aminosäuren (alpha C-Atom).

Eine Peptidbindung entsteht aus einer Reaktion zwischer der Aminogruppe und der Carboxygruupe von zwei Aminosäuren. Dabei wird Wasser kondensiert (Kondesationsreaktion). Es resultiert eine Amidgruppe ohne H2O, also Wasser.

Neben der Bezeichnung des Proteins unterscheidet man anhand der Menge von Aminosäuren noch weiter: Dipeptide bestehen aus zwei Aminosäuren. Tripeptide bestehen aus drei Aminosäuren. Oligopeptide, die aus bis zu 10 Aminosäuren, und Polypeptide, die aus mehr als 10 Aminosäuren bestehen.

Aminosäuren:


Jede Aminosäure hat ein Grundgerüst:

  1. C-Atom mit einer Aminogruppe
  2. Carboxygruppe
  3. H-Atom
  4. Charakteristischer Rest - Im Rest unterscheiden sich die einzelnen Aminosäuren voneinander

Nach den Eigenschaften des Rests unterscheidet man hydrophile und hydrophobe Aminosäuren, sowie unter den hydrophilen saure und basische Aminosäuren.

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Saure Aminosäuren haben im Rest eine weitere Carboxygruppe. Sie kann ein H^+ - Ion abgegeben und ist dann negativ geladen. Basische Aminosäuren haben in der Seitenkette eine weitere Aminogrupppe, die nach der Aufnahme eines H^+ - Ions positiv geladen ist.