Aufgabe 1:
Entwicklung:
- neutral, aber doch emotional: ärgert sich darüber, dass sich die Verstorbene nicht so gemalt hätte, wie sie gewesen sei (Z. 2f)
- beobachtend und nicht wirklich interessiert (Z. 7)
- wird interessiert an ihrem Blick (Z. 10f.)
- wird zornig, eifersüchtig und verärgert (Z. 17f.)
- projiziert seine eigenen Vorstellungen in ihre Bilder (Z. 20)
- eifrig am Arbeiten; jetzt ganz offensichtlich interessiert an der Sache (Z. 22f.)
- trödelt und ist verträumt (Z. 24) → laut dem Ich-Erzähler sei dies ungewöhnlich
- Bilder der Verstorbenen rufen Erinnerungen in ihm wach (Z. 15f.)
→ fühlt sich auf einmal, unter anderem wegen den “gemeinsamen” Erinnerungen bzw. Erlebnissen, mit ihr verbunden (Z. 30): meint sich selbst zu erkennen (Z. 31)
- scheint zunächst noch reflektiert zu sein (Z. 31)
- vergleicht sich und sie mit Gesundheit und Wahnsinn
- das Porträt, dass angeblich Männerkleidung zeigte, hatte scheinbar eine hohe Ähnlichkeit mit ihm selber → assoziiert dies, weil auf einem Porträt zum einen keine wirkliche Kleidung zu sehen ist und zweitens weil er sich immer mehr beweisen möchte, dass keine Ähnlichkeit vorliegt (Z. 34)
- wird blind vor Projektion, verliert die Unbekümmertheit und wird weniger systematisch (Z. 41f.)
- empfindet die Leidenschaft der Künstlerin → empfindet dahingehend eine “merkwürdige Ähnlichkeit” (Z. 46)
- verliert seine Rationalität vollkommen und interpretiert die Bilder als sein eigenes Spiegelbild (Z. 48ff.)
- fühlt sich in den Bann gezogen und betrachtet ein Bild nach dem anderen → mit dem ursprünglichen Fall als Anwalt hat dies schon lange nichts mehr zu tun (Z. 51ff.)
- wird wahnsinnig und interpretiert seine Augen in die eines Hundes auf einem Bild (Z. 59f., Z. 65f.)
- Wahnsinnsanfall gleicht mittlerweile den von Wahnvorstellungen → seine Hoffnungen scheinen Realität zu werden, bleiben aber im Scheinbaren verborgen, weil die Realität eine Andere ist (Z. 67)
- liebt die Tote (Z. 71) und entwickelt so Mitgefühl für sie